Satz vom Grunde des Seins

Schopenhauer erklärt704 words

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So, kommen wir jetzt zum Satz vom Grunde des Seins. Der Satz vom Grunde besagt ja, dass jedes Objekt seinen zureichenden Grund in ein an einem anderen Objekt besitzen muss. Also, das heißt, die Objekte wechseln einander ab, dieses vom Subjekt vorgestellt werden und die Art und Weise, wie die Objekte vom Subjekt vorgestellt werden, ist der Satz von Grunde. Und dann gibt's einmal den Satz, die vier Wurzeln und eine davon ist der Satz vom Grunde des Seins. Und der Satz vom Grunde des Seins besagt, dass im Raum sich eine Lage gegenseitig zur anderen Lage immer weiter ins unendliche fortsetzt und sich wechselseitig bedingt. Also diese eine Gerade bedingt die nächste gerade und so weiter. Oder ein Punkt, der hier liegt bedingt die Lage des anderen Punktes und relativ zueinander. Zeitlich gesehen ist immer eine Folge auf eine Folge. Das heißt, ein ein Ereignis hier hat ein weiteres Ereignis zur Folge und so weiter insendliche. Und der Satz vom Grunde des Seins, ähm die Verbindung zwischen Lage und Lage ist der Raum und die Verbindung zwischen Folge und Folge ist die Zeit. Und subjektiv, also das was praktisch die das Erkenntnisvermögen, welche das ähm welche das sozusagen vermittelt, diese diesen Satz des Grunde des Seins ist die reine Sinnlichkeit und die reine Sinnlichkeit, diesen Ausdruck nimmt Schopner von Kant und das beschreibt im Endeffekt rein, heißt abgesondert von allen empirischen Tatsachen. Das heißt, reine Sinnlichkeit heißt, wie die Sinnlichkeit unabhängig der aufgrund empirischer Erfahrung wäre, also wie sozusagen die das die Grundlage der Sinnlichkeit ist Erfahrung zu machen. Ihr könnt euch das so vorstellen, wenn ihr eine Kamera habt und die Kamera schwarz-weiß fotografiert, dann ist das schwarz-weiß fotografieren die Eigenschaft der Kamera und nicht die Eigenschaft des Objekts. Und die reine Sinnigkeit, also Raum und Zeit beschreibt im Endeffekt die Eigenschaften des Subjektes. Also wie wir Menschen auf die Welt zugreifen. Objektiv wird durch die reine Sinnigkeit dann die reine Anschauung konstituiert. Und die reine Anschauung ist praktisch die Anschauung abgesondert von allen empirischen Sachen und abgesondert die reine Anschauung rein die Formen der reinen Anschauung sind Raum und Zeit. Und dadurch, dass man Raum und Zeit separat voneinander betrachten kann, ähm also separat von empirischen Sachen, kann man die als Grundlage der Mathematik nehmen. Und zwar bildet der Raum, also die reine Anschauung des Raumes, die Grundlage der Geometrie. Also alle Axiome der Geometrie basieren nicht auf empirischen Sachen, sondern auf gedachten Sachen, also auf der reinen Anschauung nach Kant und Schnau übernimmt das dann. Und zwar das ein ähm ein Dreieck z.B. die Winkelsumme 180° hat, das ist nicht empirisch irgendwie abgeleitet, sondern das ergibt sich aus der reinen Anschauung. Genauso wie in der Arithmetik. Das ist zeitlich basiert. Also zählen ist immer 1 2 3 4 und so weiter. Das ist sind Zeitschen. Man zählt im Endeffekt zeitliche Abstände, wie hier oben erklärt mit den Folgen und man zählt dann im Endeffekt ähm wie praktisch 7 + 5 = 12. Und das ist auch nicht aus der Natur abgeleitet, sondern auch aus dem reinen Denken oder aus der reinen Anschauung der Zeit abgeleitet. Und zwar aus ähm 7 + 5 stellt man sich die 7 als sieben Punkte vor und die fünf als sieben Punkte und dann resultiert daraus die 12. Und diese Sachen, die Geometrie und die Arithmetik sind nach Kant und auch nach Schobner. synthetische Urteile sind, also die Urteile, die daraus resultieren, sind synthetische Urteile Teile a priori, weil diese praktisch synthetisch sind sie, weil sie nicht aufgrund von Begrifflichkeiten resultieren, sondern sie resultieren, also die Urteile resultieren aufgrund von einem Prinzip und zwar der reinen Anschauung des Raums und der Zeit und zwar sind sie a priori, weil sie vor jegliche Erfahrung gefällt werden können und das eben nur, weil die reine Anschauung durch den Raum und Zeit nicht durch die durch von außen in das Subjekt reinkommen, sondern bereits die Konstitution des Subjekts selbst sind. Das heißt, zum Satz vom Grunde müsst ihr euch merken, dass Raum und Zeit die Grundlage ist der reinen Sinnlichkeit oder des Subjektes überhaupt Erfahrung zu sammeln. Und man kann diese beiden Formen schon a priori, also vor jeder Erfahrung separat betrachten und daraus resultiert dann die Mathematik.

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