Keine HALTEFRIST & ohne BESTANDSSCHUTZ?! Bitcoin-Steuerexperte zur möglichen Änderung!

Blocktrainer8,710 words

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Und das Bild zeigt sich ja vor allem in Österreich in einem Rekordjahr 2024 absolutes Bitcoin Bullen Jahr waren es wenige Millionen an Steuereinnahmen, also wirklich ein Tropfen auf dem heißen Stein und wenn man das hochrechnet auf Deutschland sprechen wir von wahrscheinlich nicht mal 100 Millionen Euro in dem absoluten Rekordjahr. Also man verweist immer gerne aus, dass man sagt, die machen es besser. Aber hier könnt mal auch mal schauen und auch die Datenverweigerung, dass das BMF nicht mal sagt oder die behaupten ja, sie hätten keine Daten, mag eine 2 Milliarden Prognose aufstellt, aber nicht vorher weiß wie viel worauf worauf ich sie belaste, dann dann ich halt's jedenfalls mal für nahe an der Unseriösschwelle. Seitdem Lars Klingbe darüber gesprochen hat, etwas verändern zu wollen, was die Kryptowährung Steuern betrifft, ist natürlich die Sorge groß, dass die Haltefrist bald abgeschafft werden könnte. Einiges deutet darauf hin und daraufhin habe ich auch schon gesagt, es wird hier ein Interview geben mit einem Experten zu diesem Thema und ihr kennt den auch schon, er war schon einige Male hier. Sein Unternehmen schreibt auch Beiträge bei uns auf der Seite als Fachbeiträge. Er war selber Speaker auf dem letzten Blogtrainer Event und natürlich auch mit seinem Unternehmen dort an einem Standvertreten hat eure Fragen beantwortet. Heute darf ich begrüßen Dr. Ingo Heul. Ingo, schön, dass du da bist. Vielleicht stellst du dich selber auch noch mal im Detail vor. Ja, lieber Roman, schön dabei zu sein und noch mal vielen Dank, dass ich beim Blogtrinner Event dabei sein durfte. Das ist eine sehr eindrucksvolle Veranstaltung, die mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist. Ja, ich bin Rechtsanwalt, Steuerberater, Fahwalt für Steuerrecht und zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht. Seit 2016 selbst im Kryptomarkt investiert und das hat sich dann so nach und nach auch als Spezialgebiet unserer Kanzlei herausgestellt. Also ich bin Kernsteuerstrafrechter, Steuerrechtler und dann natürlich mit dem Schwerp und Kryptosteuerrecht, wo wir dann äh unser Mannanten beraten und auch insbesondere bei der steuerlichen Deklaration von Kryptowährung. Ja, und da bist du natürlich der genau richtige Ansprechpartner, wenn es darum geht, wo wir gerade überhaupt stehen, was möglicherweise kommt und das sind ja mehr Fragen als nur bleibt die Haltefrist, sondern auch, wenn sie fallen sollte. Wie wird dann umgegangen mit dem Bestandsschutz? Gibt es ein bleiben bisher gekaufte Kryptowerte, steuerfrei und so weiter? All diese Fragen wollen wir uns dann heute mal äh anschauen und äh ich bin da sehr gespannt auf deine Antworten. Vielleicht starten wir mal rein, wo stehen wir jetzt gerade überhaupt und was ist jetzt überhaupt genau angekündigt worden? Ja, äh fangen an. Es wir müssen glaube ich ein paar Dinge sauber auseinanderhalten, weil das geht so in der Diskussion so ein bisschen durcheinander. Zunächst mal würde ich mal sagen, das geltende Recht, das kennen glaube ich alle, wir haben den Paragraphen 23 einkömischer gesetzt. Die Kryptos werden, wenn sie nach Ablauf der einjährigen Haltefrist veräußert werden, steuerfrei realisiert und innerhalb der Halbefrist haben wir den persönlichen Steuersatz, nicht den Abgeltungssteuersatz, den man vielleicht vermuten würde, sondern den persönlichen Steuersatz. Das ist die Rechtslage, wie sie heute gilt. So und äh die gilt zumindest noch mal bis Juni, vielleicht auch bis Ende des Jahres, werden wir gleich sehen. Der zweite Punkt ist die politische Ankündigung. Du hast es ja gesagt, klingt bald. Ich glaube am 29.04. hat er dann in den Eckwertepapier zum Bundeshaushalt 27 vorgestellt und hat gesagt, ja, die Kryptobesteuerung sei ein Element der Konsolidierung. Das bedeutet übersetzt formuliert, wir hätten gerne da mehr Steuereinnahmen von, aber das ist zunächst mal natürlich nur eine Ankündigung. Das ist kein Referentenentwurf, keine Sätzesvorlage und erst recht, keine konkrete Ausgestaltung. Und wir drittens, das wird dann auch in die Diskussion reingeschmissen, die Oppositionsvorschläge. Du hast es ja auch auf deinem Kanal schon mehrfach gesagt, die Grünen haben den Hof eingebracht, die Linken einen noch weitergehenden Antrag, aber beides sind ja natürlich zunächst mal Oppositionvorschläge, aber die Zeiten Brandbeite der Vorstellung auch noch kein Geld ist Recht und ja, Oppositionsvorschläge sind meistens nicht so durchschlagskräftig wie das, was die Regierung dann vorschlägt. Und dann wird in die Diskussion gelegentlich noch vermischt mit DC8 die EU-weite Datenübermittlung von Kryptodienstleistern in Deutschland und kryptosteuerwerte Transparenzgesetz. Da muss ich mich mal konzentrieren bei der Aussprache oder wenn man es jetzt mal weltweit betrachten, K von der OC. Das sind also sozusagen die vier Dinge, die man vielleicht mal sauber auseinanderhalten sollte. Rechtlich gilt heute nur das erste, aber na natürlich ist es often, ob sich das ändert und das ist ja Gegenstand unserer heutigen Diskussion auch, was da möglicherweise kommen könnte. Ja, welche Rolle spielen denn diese ganzen, ich sag mal auch Oppositionspapiere, aber auch die Rolle der CDU CSU Fraktion dabei? Ja, also ähm die äh also es gibt mehrere Verkürzung dann jetzt, würde ich mal sagen, also auch da müssen wir wieder ein bisschen sortieren. Ähm die das Papier der Grünen, das wäre ja ein Papier mit Bestandsschutz für Altbestände sozusagen Haltefrist, ne? dass man also sagt, so wir greifen erst auf die äh wir greifen auf die Coins nicht zu, die bis zum 31.12.25 angeschafft wurden. H die würde man ganz aus dem System rauslassen. Bei den Linken geht's noch weiter. Die Linken wollen das ganze System ja verändern. Die wollen das alles in ab ins Abgeltungssteuersystem reinstecken, also in den Einkoss Kapitalvermögen. Haben aber sich da zum Bestandsschutz nicht deutlich geäußert. So und das sind eben die beiden Verkürzung. Ich würde mal sagen, wenn man mal die Grünen sieht mit dem Gesetzentwurf, wo die sagen, ja, alles was bis zum 31.12. angeschafft wurde, ist steuerfrei. Also die Altcoins bleiben dann komplett steuerfrei. Das wäre dann auch nicht eine nachträgliche steuerliche Belastung, sondern es würde quasi wie so eine Art Bestandsschutzregelung alles im alten System bleiben. Und die CDU CSU Fraktion, die hatte ich ja zwei anschreiben, die hattest du ja auch auf deinem Kanal verlautbart. Da haben die also der dann im Grunde genommen gesagt, ja, keiner hat die Absicht an der Mauer zu errichten, also keiner hat die Absicht an der Kryptesteuung was zu ändern. Steht ja an Koalitionsvertrag, aber das hast du ja richtigerweise auch schon gesagt. Du hast ja gesagt, also äh ja, Koalitionsvertrag können wir selber lesen, ne? Da hätten wir jetzt nicht noch fragen müssen, dann hätten wir gesagt, okay, das steht da drin. Aber der Koalitionsvertrag ist eine Absichterklärung, ist kein Gesetz. Wenn sich die Regierungsparteien da einig sind und sagen, nö, wir sehen das jetzt plötzlich anders, weil wir Geld brauchen, dann dann würde es auch anders kommen. Also, um es noch mal auf den Punkt zu bringen, das was die Linken dann planen, das wäre ein kompletter echter Systemwechsel. Und ich glaube nicht, dass es kommt, aber bei dem Vorschlag der Linken, der ging ja noch weiter, dann würden die Kryptowerte, also man will das, das ist jetzt für die Experten unter den Zuhörern, man will sozusagen den Wegzug, wenn jemand mit Kryptowerten ins Ausland umzählt, also ist jetzt an Deutschland zieht ins Auswand, wür man beim Wegzug sofort doch zugreifen und sagen, ohne Veräußerung alleine durch den Wegzug über 6g soll das besteuert werden. Aber wie gesagt, das ist keine Regierungslinie, das ist vielleicht Druck aufs Parlament. Ich denke auch, dass das natürlich etwas ist, was ähm schon fast utopisch an der Stelle ist. Ich denke, sie fordern den Extremstfall. Die haben ja auch von dem Verbot äh des Handels EU-weit gesprochen. Das ist natürlich auch gar nicht in der Macht der Linken derzeit das äh in so einer äh weitreichenden äh ja EU-Eentscheidung zu treffen überhaupt. Aber es ist natürlich bedrohlich, dass man merkt, dass es da draußen Parteien gibt, die so weit gehen wollen. Das ist, glaube ich, so ein bisschen das, was am Ende dann mitschwingt, ne? Ja, ich glaube, das ist der Punkt. Also, man kann als Opposition viel fordern. Wir haben ja ein Bundeskanzler, der in der Opposition viel gefordert hat und nicht alles, drück jetzt mal charmant aus, nicht alles davon umsetzen kann. Und äh ob das dann, wenn man eine Regierungsverantwortung steht, dann umgesetzt wird, ist dann noch mal eine andere Frage. Ja. Ja. Und äh im allgemein, was ist der theoretische Ablauf, der jetzt so kommen könnte? Also, ich meine, wir stehen jetzt erstmal ja nach wie vor nur bei dieser Aussage, die Lars Klingball getätigt hat. Wir haben dann bei Blogtrainer.de de. Ja, dies schreiben äh vom Bundesfinanzministerium und wir haben natürlich diese ganzen E-Mail Antworten der CDU CSU Fraktionsabgeordneten. Aber was folgt jetzt wirklich? Was sind jetzt die nächsten Schritte? Ja, zu den Antworten der CDU Cesof Fraktion habe ich schon was gesagt. Ja, das muss man dann äh muss man dann einsortieren. Das sind zunächst mal Standpunkte von Abgeordneten. Das ist schön, dass sie sich so positionieren. Besser als wenn sich anders positionieren würden, aber was da kommt, wissen wir nicht. Und zur Anfrage, die du ja dankenswerter weiterweise gestellt hast ans BMF, da habe ich ja schon was zur Antwort gesagt. Ich würd vielleicht noch mal ein bisschen ein bisschen einsortieren. Ja, also ähm ich fand das eine sehr wichtige Antwort und schönen Dank, dass du die Anfrage da gerichtet hast. Ich muss da vielleicht eine Vorbemerkung noch vorwegschieben, weil zur Einordnung dieses Schreibens Ministerien können viel schreiben und vieles, was dann aus dem Ministerium kommt, das kennen wir. Das ist dann Routine Korrespondenz auf einer Sachbearbeitere, aber die Antwort hier ist das eben nicht. Also die hat ja da nicht der Azubi geantwortet, sondern Dr. David Rü glaube ich heißt er der Pressesprecher Steuern des Bundesfinanzministeriums und er hat zweitens dir geantwortet im größten Kryptojubrüber im deutschsprachigen Raum. Also derjenige der für die Außenkommunikation verantwortlich ist antwortet dem mit dem größten Verbreitungsgrad. Ja, und dann muss man mal sagen, dann wenn so eine Antwort rausgeht, dann muss ich das ist kein Privatbrief, das ist dann aus meiner Sicht so eine Art öffentliche Positionierung und die muss man dann ernst nehmen und dann muss man auch und das habe ich ja getan, jeden Satz in diesem Antwortschreiben ernst nehmen, wenn man sich mal durchgeht, wenn man sich das mal durchles, ich hab es mir gerade hier mal aufgerufen. Ähm, der erste Satz lautet ja mit dem Eckwertebeschluss hat sich die Bundesregierung, ne, nicht nur die SPD, ja, sondern die Bundesregierung auf eine Anpassung der Besteuung von Kryptowerten verständigt. Ja. Also, das steht in gewissen Spannung zu der öffentlichen Linie, die die CDU CSU verlaubbert hat, wo wir eben gesagt haben, äh steht ja im Koalitionsvertrag, ne? Also, da ist schon mal ein Spannungsverhältnis. Der zweite Satz, den hatte ich ja auch schon mal zerlegt bei dir auf dem im Blog, äh der ist materiellrechtig entscheidend. Ich weiß nicht, ob da was vorbereitet wird, ob ich da zu viel reinlese, aber da steht ja ein Ziel ist die Besteuung von Kryptowerten mit konkreten und modernen Vorschriften zu regeln. Okay. Und dann kommt es, das ein Könmannsteuerrecht sieht derzeit noch keine spezielle Regelung zu Kryptowerten vor. Hm, die Aussage hat es dann in ich finde, sie ist dogmatisch unpräzise, aber möglicherweise politisch instrumentalisiert, weil wir haben ja schon mal gesagt, das einköner Recht hat keine spezielle Regeln zu Kryptoweren. Stimmt nicht. Wir haben nur keinen krypto spezifwertlichen Tatbestand. Die Kryptos werden besteuert wie andere Wirtschaftsgüter im 23 auch. Wir haben jetzt kein Sonderrecht für Kryptos. Insofern stimmt das, aber die Aussage ist vor kurzem. Ob man ein Sonderrecht für Kryptos einführen kann, können wir gleich mal drüber diskutieren. Aber damit wird jetzt der Eindruck erzeugt, dass wir eine bislang ungeregelte Materie hätten, ne? So nach dem Motto, dann kann man eine spätere Reform leichter als Modernisierung oder Systematisierung darstellen. Aber noch schärfer finde ich es, man tut ja so, als sei da gar nichts konkret geregelt. anders ausgedrückt. Man hatte ja bis jetzt gar keinen Anspruch auf Steuerfreiheit nach einem Jahr, ne? Das ist das, was da ich da vielleicht fältischerweise reinlese, aber das muss man vielleicht mal sagen. Und dann frage ich mich, worauf zielt das ab? Wenn ich eine bis jetzt und da sind wir beim Bundesverfassungsgericht, wenn ich bis jetzt eine bestehende Regelung hatte und habe mich auf die bestehende Regelung verlassen, nämlich die Steuerfreiheit, dann habe ich so ein gewissen Bestandsschutz, nämlich bis zur Verkündung des Gesetzes. Und ich könnte, man könnte jetzt da unterstellen, wenn man das also mit Sinn und Verstand liest, wir haben ja bis jetzt gar keine Regelung gehabt, wir haben keine spezielle Regelung gehabt, wir haben keine spezielle Regelung gehabt, dass es steuerfrei ist, dann hast du lieber Krypto Investor auch keinen Bestandsschutz, ne? Das ich weiß nicht, ob ich in die Richtung ich da zu viel reinlese, aber wie gesagt, das ist an dich gerichtet worden und das ist jetzt nicht vom Auubi geschrieben worden. Also insofern finde ich das schon bemerkenswert. Das heißt nicht, dass es in das heißt nicht, dass da zwingend kein Bestandsschutz kommt, aber das heißt im Grunde genommen, wir halten zunächst mal alle Optionen offen. Ja, genau. Also das äh sehe ich genauso, aber da habe ich auch direkt eine Rückfrage zu. Was könnte das denn dann konkret als Folge haben? Also zum einen, dass der Bestandsschutz nicht besteht, könnten sogar frühere Veräußerungen nachversteuert werden müssen dann nach dieser Regelung? Nein, also da würde ich jetzt mal differenzieren. Wir besprechen die Juristen. Es ist leider heute etwas kompliziert. Ich versuch es einfach zu machen. Es gibt die sogenannte echte Rückwirkung. Es gibt die sogenannte unechte Rückwirkung. Bei einer echten Rückwirkung knüpfe ich an Sachverhalte der Vergangenheit an. Typisches Beispiel. Jemand hat in Ende letzten Jahres im Dezember 25 verkauft und dann will ich diese Besteuerung jetzt noch greifen. Dann müsste ich ja rückwirkend das Steuergesetz für 25 ändern und zwar in 26. Weil ich an diese Veräußerung anknüpfe, das geht nicht. Echte Rückwirkung geht. Echte Rückwirkung bedeutet, du hast in der Vergangenheit gekauft, aber maßgeblich, um den Steuertatbestand auszulösen im 23 ist ja die Veräußerung. So, das heißt, ich habe einen noch laufenden Sachverhalt. Die Anschaffung habe ich zwar schon, aber den die Auslösung des Datbestandes, die Steueristen sprechen von Realisation, die habe ich noch nicht. Die liegt dann jetzt irgendwann in 26. Dann kann ich natürlich äh auf diesen äh dann dann kann ich natürlich diesen Vorgang noch besteuern. Ich kann dann sagen, so, die Coins werden ab sofort, das ist ja auch angedacht oder geplant, ab sofort sind die Veräußerung steuerpflichtig. Das ist also die erste Linie erstmal auf welchen Coin greife ich zu. Die zweite Linie ist aber dann auf welche Wertsteigerung für die Coins, wo dann die Spekulationsfrist schon abgelaufen ist. Für die Coins muss man sagen, hat das Bundesverfassungsgericht ja gesagt, ich habe das mal als Trumpfgarter dann bezeichnet, dass das Bundesverfassenkricht sagt, ja, du hättest ja die Jahresfrist ist abgelaufen, du hättest ja steuerfrei realisieren können, also sind die Wertsteigerung, die bis zur Verkündung des Gesetzes entstanden sind, steuerfrei. Also man man sagt da insofern hast du einen gewissen Vertrauensdat Bestand und dann spielt leider noch eine dritte Frage rein. Ich sag mal also als Leihe könnte man jetzt sagen, Moment mal, aber wenn die doch jetzt sozusagen in 26, wie die Grünen das planen, sozusagen äh die Veräußerung ab 26 erfassen, dann könnte ich ja bis heute einen Coin gekauft haben. Wenn ich jetzt im Januar 26 gekauft habe, müsst könnte man ja sagen, die Coins vom Januar 26, da greifen wir drauf zu und da gibt sie besondere dem Steuerrecht. Das wäre keine unrechte Rückwirkung. Man würde sagen, den habe ich ja im Januar gekauft, dann muss er doch sozusagen aus rausfallen. Nein, da kann ich drauf zugreifen, weil das weil die Steuerschuld entsteht immer erst mit Ablauf des Jahres. Das ist eine Regelung, dass man sagt, so bis zum 31.12. kann der Gesetzgeber quasi noch das Recht rückwirken zum bis zum 126 ändern. Es ist leider so kompliziert, äh weil man weil weil es sehr vielschichtig ist. Ja, das heißt so ein Jahr rückwirkend ist das denkbar äh das zu ändern, allerdings nicht darüber hinaus. Und es gibt eben zwei Möglichkeiten der der Form des Bestandsschutzes, sage ich mal. Die eine Möglichkeit wäre, man hat ein Bestandsschutz. Alles, was vor dem 31. im Dezember 2025 gekauft ist, bleibt im Bestandsschutz bestehen, fertig für immer steuerfrei. Die andere Option wäre, man macht einen Stichtag ab dem Tag, wo das Gesetz in Kraft tritt und alles, was früher auch gekauft wurde, ist bis dahin dann quasi steuerfrei und der neue Nullpunkt, ab dem man dann die Gewinne versteuert, ist dann quasi dieser Stichtag, wo das Gesetz dann in Kraft treten würde. Ganz genau. Die Österreicher hat auch eine ähnliche Regel sagt, dass der Wert ist dann quasi fiktive Anschaffungskosten. Ja, genauso kann man es ausdrücken. Ja, also ähm das sind die möglichen Modelle, die ja kommen könnten. Wäre eine Sonderbestreuung für Bitcoin denn systematisch überhaupt ähm ja und verfassungsrechtlich nachvollziehbar? Ja, also ich halte es für Spiel, ich habe das ja eben schon anklingen lassen. Ja, also äh die verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsfrage wird natürlich dann aufgeworfen, wenn ich jetzt quasi in Sonder Kryptore Steuerrecht schaffe. Ja, und ich lasse Gold, Silber, andere Edelmetalle oder für andere physische Anlageformen, Sammler Münzen, Brief machen, Kunst, wertvoller Oldtimer, die lasse ich alle unverändert, ne? Man muss da auch dem Zusammenhang sehen, Fremdwährung, die unterfallen ja jetzt auch dem 23 ESDG. Wer Schweizer Franken den Euro tauscht und nach 8 Monaten zurücktauschen Gewinn macht, der hat einen 23 ESDG, ne? Also auch die Fremdwährung sind im Paragraphen 23 Einkommenssteuergesetz erfasst. Und wenn ich da jetzt kryp, das das wissen manche gar nicht oder es passiert nichts, weil es ja keiner merkt, aber ähm alle Anklassen, Anlageklassen, die sogenannten sonstigen Wirtschaftsgüter, zu denen ja nach der BFAprechung auch der Bitcoin gehört, werden bislang gleich behandelt. Ja, innerhalb der Jahresfrist steuerpflichtig, außerhalb der Jahresfristuerfrei. Wenn man jetzt die Kryptowerte rausnimmt und in das System der Kapitaleinkünfte überführt, dann muss man es verfassungsrechtig begründen können. Wir sind im Artikel 3 Grundgesetz der Gleichheitsgrundsatz und der Gleichheitsgrundsatz hat auch so ein Vollgerichtigkeitsgebot und das hat das Bundesverfassungsgerecht auch präzise mal bezeichnet. Hab die Entscheidung jetzt nicht mehr präsent. Die haben gesagt, wenn der Gesetzgeber sich für ein Belastungssystem entscheidet und würde jetzt beispiel sagen, komm, wir nehmen jetzt alles raus in den 20 irgendwie und machen sozusagen Sonderrecht für alle Wirtschaftsgüter unproblematischer. Konkret heißt das aber jetzt, wenn Kryptos beispielsweise anders besteuert werden an Gold, dann muss der Gesetzgeber sich erklären, warum, ne? Also so, er hat ja sonst die Folgesach Richtigkeit, er würde ja einen vergleichbaren Sachverhalt ungleich behandeln. Das ist nicht gänzt verboten, aber das dafür braucht eine sachliche Rechtfertigung und diese sachliche Rechtfertigung, die sehe ich zunächst mal nicht. Ich könn es jetzt noch vertiefen, wenn du willst, oder wir springen spät weiter. Na ja, also äh zwei Dinge. Also, es gab ja einmal ein Interview mit dem Kevin Kütt, wo er versucht hatte auch darzustellen, ich ich glaube, es war er, es kann auch andere gewesen sein, dass sich auf jeden Fall äh Bitcoin ja überhaupt nicht mit Gold gleicht. Es kann sein, dass es einer von den Grünen und auch einer von den Linken war. Also, die äh Aussagen schien ja alle wie aus dem Baukasten zu kommen, aber äh da muss man eben klar machen, das hat ja auch nichts mit der Ähnlichkeit zu Gold zu tun. Das sind einfach sonstige Wirtschaftsgüter. Ganz genau. Also, Gold hat ja auch nichts mit dem Oldtimer zu tun oder mit einer Uhr. Ähm und die nächste Sache, die das Ganze natürlich dann aber jetzt so ein bisschen in diese Richtung tendieren lässt, ist natürlich dieses Antwortschreiben von BMF, indem es ja eben hieß, dass es bis dato gar keine Regelung gab, weil das könnte dann natürlich auch dann schon so die Vorbereitung sein auf äh wir ziehen das gar nicht aus diesem Spektrum raus, das war ja nie da drin. Ich ich bin bei dir, aber trotzdem müsste man dann, wenn man die Kryptos isoliert, rauszieht, also verschiedene Wege können wir gleich mal drauf eingehen, wenn ich die jetzt in 23 drin lasse, lasse für alle sozusagen die Haltefrist fallen, gut, dann werden sie gleich. Du sprichst den Fall an, man zieht die Kryptos isoliert raus, weil man sie gerne besteuern würde, weil man sagt, da ist ja wahnsinnig viel Wert zu wachsen, s alles nur ganz reiche Anleger und so weiter. Das ist ja das Narrativ, was da bedient wird. Dann braucht, was übrigens an der Stelle nicht stimmt. Das sei auch schon mal dazu gesagt. Da können wir gleich noch mal drauf eingehen. Aber ich weiß, das sagst immer zurecht. Da kann ja jeder auch einen kleinen an Kleinsanteil, aber wenn wenn man mit Politikern darüber spricht, dann heiß es ja so ein Bitcoin, den muss man sich auch leisten können, dass man da Teilanteile oder kleinere kaufen kann. Das hast du ja schon mehrfach gesagt, das muss man erstmal überwiegende Masse auch, also das wir reden von kleinanlegern, ne? Also es ist ja und da ist da tut dann Aufklärung not. Äh aber es kommt nicht wirklich an. Aber jetzt zurück zur Frage, wenn ich da ein Sonderrecht schaffe, dann verhandel behandel ich ja äh gleiches Ungleich, dann brauche ich die sachliche Rechtfertigung. Das was man dann hört, wenn man mit Politikern dann darüber spricht, ja, der die Kryptowerte seien ja anders als Gold oder Sammlerstücke, besonders mobil, ne? Also, da habe ich ja mit den Kryptos habe ich ja, die kann die liegen ja nirgendwo so fix fest, ne? Also, wenn ich jetzt ein Gold habe oder eine Immobilie oder sonst was, ein Oldtimer, den muss ich ja irgendwie über die Grenze schaffen beim Bitcoin. Die sind ja, die sind ja hochliquide, die sind ja hoch hoch äh hoch, ich sag jetzt mal frequent. So, das ist ein nachvollziehbares Argument, aber da kann ich direkt sagen, dieses Mobilitätsargument zieht nicht. Ich habe ja eben gesagt, Fremdwährung. Fremdwährung sind auch genauso. Dann müsste man sagen, wir ziehen Bitcoin und Fremdwährung komplett rüber. Ja, also nur jetzt die die Bitcoin Rüberziehel Kryptos äh halte ich für schwierig und das gleiche gilt für das strukturelle die strukturelle Gleichheit zu Kapitalanlagen. Also, wenn man Leute fragt, da kommen die erstmal auch auf die Lesen an der Bitcoin die Besteuerung wieso 23 ansonsten sind wir doch mit allen Kapitalanlagen im 20 drin. Das kannst du sogar nachvollziehen, ne? Weil wir das ja als Kapitalanlage begreifen und da könnte man natürlich sagen, die Kryptowähre sind ja näher an Aktien und Wertpapieren dran als an sonstigen Sahanlagegütern, könnte man jetzt sagen. Aber das trägt auch nicht zwingend. Das sind ja keine Wertpapiere im rechtlichen Sinne. Sie, ich habe ja keine Beteiligung anem Unternehmen, ich habe keine Dividenden, ich habe auch keinen Imittenten und insofern würde man da auch Schwierigkeiten haben und dann kommt natürlich, also da da bin ich dann eher an den sonstige Wirtschaft gües Gold, wie ja oft gesagt wird, ne? Er kann denn da an der Stelle es zumindest problematisch werden, weil es nun mal Kryptowährung gibt, bei denen das ja gilt. Also, es gibt ja durchaus Kryptoprojekte, die zentraler Natur sind, die auch ein wenig dieser Theorie folgen, weswegen es ja auch nicht nur in den USA, auch in vielen anderen Ländern mittlerweile klar getrennt wird. Wir haben Bitcoin, wir haben den Kryptosektor eben genau aus diesem Grund. Das ist ja auch der Grund, warum man mit dem Clarity Act, wir wollen Bitcoin wie ein Rohstoff behandeln, der eben eben wie bei uns jetzt auch unter den sonstigen Gütern äh zu behandeln wäre. Und alles andere, nahezu alles andere ist eigentlich einen Security, ein Wertpapier. Genau eben aus dieser Betrachtung. Wir in Deutschland in der Mikulierung trennen ja zwischen Bitcoin und Krypto gar nicht wirklich. Ist natürlich da ein riesen Problem darstellt, we dann also für manche gilt und für andere wieder nicht. Ja, äh das wäre dann wie gesagt vielleicht eine Stütze, mit der man sagen könnte, okay, da haben wir eine Vergleichbarkeit, aber dann bin ich wieder bei den Fremdwährungen, ne? Bei den Fremdwährung. Warum unterfallen die dann nicht auch den 20? Da müsste ich zumindest mal, wenn schon nicht Gold, wenn schon kein Oldtimer, da müss ich zumindest mal die Fremdwährung mit drüber nehmen. Ja, also da hätte ich dann die Vergleichbarkeit. Ähm, so und dann wird noch das fiskalische Argument ins Feld geführt. Äh, das ist aber das Schwächste. Also, da hat da hat das Bundesverfassungsgericht ja schon mal gesagt, seiner Zeit äh bei den Wert zu wechseln, also äh dann das eine bloße Fiskalabsicht nicht ausreicht, um ein Vertrauensschutz zu überwinden. Wenn also jetzt Klingenball sagen würde, hm, ja, wir machen jetzt, wir besteuern jetzt alles, aber wir lassen Wertzuwächse, wir nehmen auch die rückwirkenden Wertzuwächse, ne? Also, wir knüpfen an, sagen jetzt den Coin aus 25, den beste wir jetzt auch. Dann haben wir eben gesagt, das Fassenesagtag grundsätzlich die Wertsteigung bis zur künftigen Gesetzesfassung, also bis zum in trfteten Sätetz auf Verkündung die rauslassen. Es sei denn und dann wur das wurde auch geprüft seiner Zeit, da ging es um die Grundstücke, wo die Frist von 2 auf 10 Jahre verlängert. Da hat das Bundesverfassungsgericht vielleicht vorsorglich klar reingeschrieben, bloße Fiskalinteressen, also Konsolidierung eines Haushaltes reicht nicht aus. Ja. Und wenn jetzt das ist ja genau die Formulierung, die jetzt Klingenbald quasi aufgreift, der sagt ja ja die Haustsage ist schlecht und Klingenbald argumentiert ja da so Eckwertepapier und da müsste man sagen, also ich er schaut uns ja nicht zu, hoffentlich dann müsste man sagen, dann müsste er seine, ich werde i noch nicht beraten, aber dann müsste er seine dann müsste seine Kommunikationslinie umstellen. Aber ich bin sicher, dass das dann in dem endgültigen Vapier dann wird da nicht mehr von fiskalischer Not gesprochen, sondern von systematischen Erwägung, die zwingend sind und andere Dinge. Und ja, dann kommt dann dem zusammen oft fehlende Kontrollichte. Ja, also das kennen wir ja alle, ne? dass es da hieß, da wird ja gar nichts versteuert, die melden sich ja alle gar nicht, der ist ja so anonym, ja, der wird ja nur für kriminelle Dinge eingesetzt, aber auch dieses Kontrollargument, was durchaus ein Argument sein könnte, ist ja quasi durch DC8, wir haben es eben anklingen lassen, ob ob obsolet geworden. Ja, also wir haben ja, ich habe ja beim letzten Video schon gesagt, an jemand der irgendwas verschleiern will den ein besseren deutsches Bankkonto als Kryptowährung, weil die Kryptowährung sind deutlich transparenter inzwischen, jedenfalls was Bitcoin angt. Ja. Und und vor allem, weil diese Regelungen teilweise weltweit greifen. Also es ist nicht mal so einfach in Deutschland anonym ein Bitcoin zu erwerben ohne Nachweispflicht, wo es herkommt und das in den USA auszugeben. jaas geworden und betrifft alle Kryptowährungen auch die anonym sind da draußen, weil es hat nichts mit der Anonymität der technischen Anonymität zu tun, sondern mit der Umtauschbarkeit ist es rechtlich in dem Land legal eine Ware zu tauschen gegen ein Gut äh dessen Herkunftsäh Mittelchweis fehlt. Und dementsprechend ähm ja ist das eigentlich kein Thema, was man gesondert regeln müsste. Man schafft natürlich mehr Bürokratie damit und vielleicht auch mehr Notwendigkeit dann wieder mehr Geld auszugeben, aber das ist ja eben genau die Bürokratiemühle, von der man ja eigentlich und seit 20, 30 Jahren erzählt, von der man weg möchte. Also, das würde jetzt unnötig mehr Aufwand erzeugen, mehr Kosten erzeugen und wahrscheinlich gar nicht mehr Einnahmen bringen, weil jetzt gerade, wenn jemand unterjährig zu versteuern hat, wahrscheinlich sogar höheren Satz zu versteuern hat durch den Einkommensteuersatz schnell was ja schnell über 40% sein kann. Und das andere ist, dass natürlich, wenn jemand weiß, dass er bei der Veräußerung, die vorher steuerfall war, jetzt Steuern zu zahlen hat, vielleicht auch einfach deswegen schon nicht veräußert. Und das Bild zeigt sich ja vor allem in Österreich in einem Rekordjahr 2024 absolutes Bitcoin Bullen Jahr waren es wenige Millionen an Steuereinnahmen, also wirklich ein Tropfen auf dem heißen Stein und wenn man das hochrechnet auf Deutschland sprechen wir von wahrscheinlich nicht mal 100 Millionen Euro in dem absoluten Rekordjahr. Ja, das ist für die deutsche Finanzwelt einfach wirklich gar nichts. verschwinden kriegen und da gewinnt man auch nicht durch und das muss man ja auch immer noch in Relation setzen zu dem, was man eingenommen hätte unter den bestehenden äh Steuersituation, die ja durchaus auch Steuereinnahmen bringt. Die muss schon abziehen. Ja, du sprichst die Ich wollte eigentlich keine Zahl nennen, aber ich würde deine Zahl unterstützen. Ist schwierig, weil irgendwann haben wir eine Zahl, vielleicht haben wir eine Zahl, aber ich halte die 2 Milliarden Wetter auch für völlig überzogen. gesagt, also wenn ich da richtig informiert bin, dann dann beruht das auf Aufkommenschätzungen für das Sonderjahr 2024. Äh dann müsste das BMF irgendwie mal belastbare Verhandlungsdaten vielleicht auch 23 oder 24 offen liegen legen. Dann könnte man vielleicht sagen, also die Berechnungsgrundlagen da eine Zahl raus und kann jeder, ich kann jetzt sagen 100.000 € ne, jeder kann eine Zahl raushauen. Die Frage ist, wie belastbar ist sie? Und kann ich das überprüfen? Die Zahlen verselbständigen sich ja, aber die sind ja ein köpfende Politiker einfach drin. Das hört sich ja toll an. 2 Milliarden, die können wir einfach so mal mitnehmen. Aber das Jahr 2026 liegt ja, da liegt ja der Bitcoin äh nicht so lange nicht so gut wie im Jahr 2024, das müssen wir ja sehen. Und äh dann dann kommen wir nachher vielleicht zu dem Thema. Was ist den mit den Verlustorträgen, ne? Also dann vielleicht laufen auch noch Verlustverträge dagegen jetzt also schwierig und Österreich, ich glaube, da hast du, das habe ich bei dir gehört, da hebbt ja glaube ich nur mit Pan die Kapitalertragssteuer und die tatsächen Steuereinnahmen sind weit unter den Prognosen gelebt. Also, man verweiß immer gerne es aussah, dass man sagt, die machen es besser, aber hier könnt mal auch mal schauen und auch die Datenverweigerung, dass das BMF nicht mal sagt oder die behaupten ja, sie hätten keine Daten, mag eine 2 Milliarden Prognose aufstellt, aber nicht vorher weiß, wie viel worauf worauf ich sie belaste, dann dann ich hat's jedenfalls mal für nahe an der Unseriositätsschwelle und du hast angesprochen, der vierte Punkt, der ist sehr wichtig, den kennen wir in der steuerlichen Gestaltungspraxis ja sehr gut. Steuern wirken dynamisch nicht statisch. Wenn der Gesetzgeber die Haltefrist abschafft, dann wird sich das Anlegerverhalten verändern. Die Anleger werden sich daran ausrichten. Einige werden vielleicht realisieren, dann heißt es ja auch guck, da haben wir die Mehreinnahmen, weil vielleicht der eine oder andere doch realisiert, andere werden in andere Anlageklassen Umstellen und andere gehen vielleicht ins Auswand. Also diesen diese Steuerdynamik, die ist gar nicht zu vernachlässigen und die Verwaltung die blendet da alle Verhaltensanpassung gänzlich aus. Ja, noch mal ganz kurz, äh also ähm die Zahlen, die häufig angebracht werden, unter anderem ja auch von diversen Leuten, die für die Abschaffung der Haltefrist werben, äh kommt nicht von Bitpanda, sondern von Blockpit. Das ist eine Steuerftware aus Österreich, die allerdings äh also deren Zahlen sind höchst fragwürdig, weil auch die Hochrechnung auf Deutschland höchst fragwürdig ist. Also, es passt hinten und vorne nicht. Und am Ende ähm zeigen ja auch die Realdaten aus Österreich, dass diese Steuern verschwinden gering sind und natürlich auch neue Kosten innerhalb des Staatsapparates verursacht haben. Plus und das darf man als Opportunitätskosten ja nicht außer Acht lassen. Jeder Bürger, der dadurch jetzt schlechter selber vorsorgen kann, wird dem Staat in Zukunft mehr auf der Tasche liegen. Das heißt, die Kosten für den Staat werden dadurch langfristig noch weiter steigen. Er wird also nicht mehr Einnahmen generieren. Er wird seinen Haushalt dadurch eher langfristig verschlechtern als verbessern, ne? Also es ist wirklich eine katastrophale Entscheidung auf allen Ebenen. Ich bin froh, bei dir. Also nichts denken die Politiker nicht so. Ja, also ich habe gerade noch ein Kollege in der Tiefgarage getroffen. Kleines Schmackel am Rande, der sagte, bist du unter Eile? Ich sagt: "Ja, ja, wir müssen noch ein Setup testen. Ich habe gleich ein Vortrag, ja, worum geht's denn da?" "Ja, habe ich gesagt: "Bim Logtrainer, da geht's um Kryptos." Ach, die Dinger Hast du davon auch welche? Ich habe gesagt, ja, ja, habe ich ja, aber die werden doch sowieso alle wertlos, hört man, ne? Also schwierig. Wir werden aber deshalb ich bin ich bin vollkommen w Leute nicht stehen, aber aber wenn die alle wertlos werden, dann brauchen wir auch nicht besteuern. Genau. Danke. Du hast mir den Punkt genommen. Ja, wir müssen ja klingen, weil aber da sind wir ganz bedankt. Punkt Peter Bofinger hat seiner Zeit mal auch SPD, wenn ich korrigiere mich oder vielleicht gibt's einen Faktencheck im Nachgang, der hat mir gesagt, das ist alles nur eine Wette. Die Dinger sind da nichts wert. Das ist ja wie eine Lotterie. Ja, ich habe beim letzten Mal schon mal gesagt, dann mache ich aber Lotteriegewinne sind sind gar nicht teuerbar. Da brauche ich gar keine Regelung. Lotteriegewinne Bruckergewinne, wenn der Geschicklichkeit eine Rolle spielt, schon eher, aber Lotteriegewinne sind sind komplett nicht steuerbar im Ertragssteuerrecht. Also, da muss ich die da müss man sich mal in der Politik entscheiden, wenn man sagt, das ist alles Mist, das ist ja alles nur eine Wette auf nichts, dann darf ich es nicht besteuern. Oder ich muss sagen, ich erkenne an, dass das eine wertvolle Vermögensklasse ist. Ja, dann könnte man noch Altersvorsorgeprodukte dran koppeln oder so. dann dann dann wäre ich zumindest konsistent in der Begründung, sie beste wollen, ne? Also so das bringt mich aber zu einem nächsten Punkt. Es gab jetzt auf EU-Ebene ebenfalls einen Vorschlag, sowohl Kryptowährung zu besteuern, was natürlich dann sogar eine Haltefrist einfach aushebeln würde auf nationaler Ebene und auch Glücksspiel zu besteuern. Ja. Äh für realistisch ist das Szenario eigentlich? Ich glaube, das wäre dann auch frühstens für 227 geplant, aber das sind ja hierobs Botschaften, die sich dann wieder gänzlich unseres Rechtsstaates entziehen im Endeffekt. Ja, äh da sind wir glaube im sehr sehr frühen Stadium und da gehen ein paar Begriffe durcheinander. Das geht dann so in Richtung will ich wirklich eine Ertragsbesteuerung. Ja, so äh dann werden auch die werden auch Tschechien oder so betroffen, die jetzt ja noch viel günstig, die haben eine drei Jahresfrist, glaube ich, ne? die werden dann auch betroffen. Und das andere ist so eine Art Finanztagsaktionssteuer. Also das erste würde auf den Gewinn gehen, ja, und das zweite würde auch die Transaktion auf den Umsatz gehen. Da würde ich jetzt die Pferde nicht Scheu machen. Das sind so frühe Überlegungen. Ich glaube, da gibt's auch französischen Einfluss, der da eine Rolle gespielt hat. Also äh da da kriegt man schnell was rein, aber wenn ich richtig informiert bin, muss am Ende dann eine Einstimmigkeit stehen und die sehe ich jetzt noch nicht, diese Einstimmigkeit. Also da würde ich mir, das würde ich jetzt zunächst mal deutlich gelassener sehen. Okay, dann haben wir noch was anderes. Da interessiert mich natürlich jetzt auch noch mal zu dem nächsten Herang. Wir haben angeblich soll also das Bundesfinanzministerium hat gesagt, die wollen bis zum 20. Mai ein Gesetzesentwurf vorlegen oder bis dahin soll es ein geben. Wie schätzt du das ein? Ist das realistisch? Hast du da eine andere Erwartung? Also bis zum 20 bis wann sollte der vorliegen? Ich habe das so verstanden bei der ETberatung. Das war irgendwie Juni, Juli. Genau. Aber ähm die wollen das bis zum 20. Mai schon erarbeitet haben. Also sportlich. Also erstmal ich würde die ganze Diskussion noch ein Stück weit gelassen sehen, weil erstmal abwarten, abwarten, was kommt. Das ist dann vielleicht auch schon mal eine Beratungsempfehlung. Man hat schnell verkauft, man hat auch schnell irgendwas getan und ich habe eben schon gesagt, also äh wenn man mal die wenn man mal die die die s die Community hier mal rastert, dann würde ich mal sagen, es gibt Hottler, die seit Jahren halten und immer wieder zukaufen. Da würde ich sagen, erstmal entspannt zurücklehnen. Die Dinge, die die Altcoins sind möglicherweise selbst nach dem Vorschlag der Grünen komplett raus, ne? Vielleicht auch noch mal für Leute da draußen, wenn Ingo Altcoins sagt, meint er die Altbestände. Ja, klarbände, dass sie noch mal eine Trennung machen, nicht dass ach ja, wenn das so ist, ja, verkaufe ich Bitcoin und kauf den Rü den Rü gesagt hast, bevor ich hier noch irgendwie Nein, mit alten Coins. So war's. Ich hab mich verhast zu schnell gesprochen. Vielleicht die alten Coins, die alten Bitcoins, die sind ja zunächst mal nach dem Vorschlag der Grünen raus und wir da, das ist die erste Verteidigungslinie. Die zweite Verteidigungslinie sind Wertsteigung bis zur Verkündung Gesetzes. Also sind mal zwei Verteidigungslinien, die eingerissen werden müssen und die trägt auch sehr stark diese verfassungsrichtliche Linie. Das ist ja jetzt, wir reden ja nicht über Amtsgericht hinter Tupfing, sondern wir reden über das Bundesverfassungsgericht und das ist ja schon mehrfach äh so durchentschieden worden. So, die die jetzt ich jetzt dieses Jahr gekauft habe, die Coins. Ja, da werden wir sehen, was passiert mit. Das ist dann einfach so. Die sind aber teilweise ja dies Jahr auch nicht so wahnsinnig gelaufen. Aber die, die jetzt 15, 16, 17 noch früher als ich gekauft haben, die die würde ich mich mal entspannt zurücklehnen und mal abwarten, was da überhaupt passiert, weil es gibt zu viele Optionen auf dem Tisch. Ja, also äh und ich glaube, wenn da was kommt, Roman, dann sollten wir hier vielleicht noch mal ein ganz konkretes Video machen, ganz konkreten Vorschlag. Ich glaube, das ist jetzt erstmal so ein bisschen Baldrian für die Community, dass nicht alles kommt. Jetzt jetzt hier heiß läuft und meint, man müsste jetzt hektisch agieren, weil dann agiert man auf einer völlig unsicheren Tatsachengrundlage. Wir wissen alle nicht, was kommt und man gibt vielleicht auch Positionen auf äh die man nicht aufgeben sollte, weil man eben alte Coins hat. So, natürlich kann ich relativ schnellen Gesetzentwurf in die Welt setzen. Das schafft jeder. Äh, wenn wir im System 23 drin bleiben, man sagt, wir schaffen einfach die Frist beim 23 ab, wir schaffen die Frist auf 10 Jahre oder es gibt so ein Sunset Modell, was diskutiert wird. Man sagt so, du hast noch zwei Jahre Zeit steuer frei zu realisieren. Alles, was dann nach zwei Jahren passiert, das wird dann besteuert. Da gibt's ja so viele Vorschläge. Ziehe ich das komplett in ein anderes System rüber in den Paragraphen 20 Einkommenssteuergesetz. Also auch keine Haltefrist, aber Abgeltungssteuersatz 25 plus Soli sind wir bei 26,375%. kein Werbungskostenabzug, dafür aber erweiterte Verustverrechnungsmöglichkeiten. Dann könnte ich die die Verluste, die ich dann ja nach der Politik prognostiziere, weil die sind ja eigentlich alle gar nichts wert, dann könnte man die mit anderen Kapitaleankünften, mit Dividenden und so weiter verrechnen, anderen Verlustverrechnungskreis. Da muss ich regeln, was ist mit den Verlusten, die jetzt schon festgestellt sind in 23? Kann ich die mit rüberziehen? Dann wird schwierig. Da will ich jetzt schon aufwenden an der Stelle. Also, wenn man einen schnellen Entwurf machen will, dann müsste man den aus meiner Sicht relativ einfach ausgestalten. Das heißt einfach, man streicht die Frist ganz oder man setzt die Frist ohne, dass es Handlungsempfehlung sein sollte. Man setzt, dann hielt es für realistisch, dass wir ein schnellen Entwurf kriegen, weil so ein kompletten Systemchange äh den halte ich jetzt, also ich weiß nicht, ob das schon im Hintergrund intensiv gearbeitet wird, aber das halte ich für schwierig. Das wäre wahrscheinlich sehr, was ist denn überhaupt, ich sag mal auch rechtlich noch machbar und anfechtbar, wenn jetzt so ein Entwurf da ist? Gibt's dann Möglichkeiten auch, weiß nicht, über eine Petition oder über andere Wege ähm rechtlich das in Frage zu stellen, was je nachdem, was dann dort eben äh in diesem Entwurf steht. Du hast vorhin so ein paar Dinge angesprochen. Du hast z.B. gesagt, ja, wenn das jetzt einfach nur die Kryptos wären, die einen Sonderrecht bekämen, ginge das schon eigentlich nicht. Man müsste was mit dazu nehmen. Sagen wir mal, die machen diesen Fehler, äh machen den Gesetzesentwurf, wollen nur die Kryptos rausziehen. Wie könnte man denn dann rechtlich sagen, was ihr davor habt, ist aber nach deutschem Recht nicht umsetzbar. Äh gibt's da solche Möglichkeiten? Wie wäre so ein Vorgang? Ja, jetzt bin ich kein Also, ich rede gleich übers Steuerrecht. Also, erstens, die politische Einflussnahme ist schwierig. Äh, ich bin auch berufspolitisch bei den Steuerberatern aktiv. Da laufen gerade auch Dinge, die ich dann sehr verwundert zur Kenntnis nehme, äh weil da werden sämtliche sachliche Argumente ausgeblendet. Äh und ich bin schon als bei einer Veränderung der Selbstanzeigemöglichkeit, da bin ich auch politisch involviert gewesen, war auch schon im Finanzausschuss und da merkt man einfach, jetzt muss ich aufpassen, weil wird ja alles öffentlich gesendet, da merkt man einfach eine gewisse Überforderung mit dem Thema, ne? Also äh da werden die Angehöen, jeder schreibt eine Stellungnahme, die Dinger werden knickocht, abgeheftet, ja, Haken dran, Stellungnahen, man ändert relativ wenig dann da dran auf dieser Schiene, wenn muss man wirklich einen konkreten Fürsprecher in den Politikerkreisen haben und ein zwar relativ starken Fürsprecher. Ja, also ich sag mal so, als Söder jetzt sagt, die 1000 € Prämie ist tot, ne, dann das war ein Argument, ja, muss man jetzt mal sagen, sie war dann auch tot. Ja, also da braucht man starke Führsprecher. Der Weg äh da sehe ich jetzt keine Lobby, die wir jetzt so haben, das wird schwierig sein. Zweitens natürlich gibt's dann die Normen Kontrollverfahren, die dann vor Verfassungsorganen und angestrengt werden können. Halt schwierig, die haben es dann beschlossen. Dann bleibt wirklich nur der steinige Weg für den einzelnen Anleger den Steuerbescheut, also die Kryptos zu erklären nach der Gesetzeslage und gleichzeitig dann dagegen Einspruch einzulegen und zu sagen, ich bin damit aber nicht einverstanden, weil im Sondersteuerrecht Krypto, das geht nicht. Dann gäbe es dann möglicherweise ein Musterverfahren. Äh, das würde man dann erstmal Einspruch beim Finanzamt, Klage beim Finanzgericht, dann kann schon ausges können die anderen Verfahren schon ausgesetzt werden. Spätestens wenn die Frage beim Bundesfinanzhof anhängig ist, dann müssten die äh dann müssten die anderen Gerichte aussetzen. Also bräuchte man einen schnellen Klärger und muss dover Verfahren, wo man nicht dran hängt. Äh, also bei den bei den, also man müsste quasi geschlossen als Masse hingehen, sagen beide Steuererklärungen, wir sind nicht damit einverstanden, wie das verste einer da, also da müsste du gibst eine Steag, okay, also wir brauchen ein Präzfall. Wir brauchen Präzidenzfall. Wir haben nicht diese Sammelklagen, die man vielleicht kennt. Da würdest du sagen, Ingo, komm, ich möchte dagegen angehen und dann würdest du klagen, dann würde man versuchen, das nennt die Sprungklage ohne Einspruchsverfahren direkt zum über das Finanz gar nicht an, damit man Zeit gewinnt, direkt zum Finanzgericht und wenn man Glück hat, entscheiden die schnell und positiv. Äh oder wenn sie negativ entscheiden, dann würde das Ding äh oder andersrum, die würden es vielleicht die Bundesverfassungsgericht dann direkt auch vorlegen, ne? Und würden sagen, Moment mal, ist verfassungsrechtlich haltbar. Die könnten aber natürlich auch ihr das irgendwo anders kippen. Also das ist eben das, wo Gerichte ansetzt. In dem Fall wäre das verfassungsrichtliche Argument, da hätte das äh Finanzgericht müss das Verfassungsgericht dann äh anrufen und sagen, äh das halten wir für nicht gerechtfertigt. Dann möchte ich an der Stelle noch einmal jetzt gar nicht sicher bin müssen ich glaube die können auch selber schon rauskegeln, aber da bin ich jetzt gar nicht eigentlich habe ich mal gelernt wie Verwerfungskompetenz hat das Bundesverfassungsgericht aber der Umstand bei der Antwort so zögere merkst du also das verfassungsrechtliche Argument ist normalerweise kein sehr scharfes Argument nefall hier würde ich dann sagen, okay, da müssen wir aber schon mal genauer hinschauen. Wie sehr gilt denn die Feststellung des Bundesverfassungsgerichtes für den aktuellen Tatbestand äh als vielleicht auch äh tja Opposition zu dem BMF schreiben, was jetzt sagt, dass es eigentlich keine Regelung gibt? Könnte man da nicht schon sagen, ja, aber schaut mal, das Bundesverfassungsgericht hat hier ein Präzentsfall geschaffen, der bestätigt, dass eine Regelung gibt. Wenn es kein Also jetzt sind wir bei einer anderen Frage. Du warst gerade bei der Frage. Äh, genau, deswegen ich spring deswegen sagte ich gerade, ich muss noch mal zurückspringen auch wieder auf dieses Verfassungsgericht, weil eigentlich haben wir ja ein Präzfall sogar. Ja, genau. Aber die aber die Fragen würde ich jetzt trennen. Die eine Frage ist die, kann der Gesetzgeber für die Zukunft sagen, Kryptos werden anders beste Gold oder als sonstige alle anderen sonstigen Wirtschaftsgütern mit Ausnahme vielleicht digitalen Euro, der ja auch staatlich emitiert dann werden soll. Und die zweite Frage ist dann die äh ist die das war wieder die Frage nach dem Bestandsschutz. So habe ich es gerade verstanden. Und beim Bestandsschutz äh na ja, eigentlich eigentlich auch so ein bisschen Ja, klar. Diese Aussage von BMF zählt ja vielleicht darauf ab, den Bestandsschutz anzuzweifeln, aber vielleicht kann man sogar noch einen Schritt früher ansetzen und sagen, ihr könnt nicht einfach ähm annehmen, dass ihr da was zu regeln habt oder nicht auf dieser Basis eine Regeländerung bringen, weil es gibt eine feste Regelung. Ja, das war so mein Gedanke. Ja, verstehe. Also, wenn man wenn man das Schreiben des BMF jetzt sage ich mal mal mit meiner Erfahrung da böswig lesen möchte, ich sag das mal bewusst, dann haben sich alle Optionen offen gehalten, um auch den Bestands zu negieren, weil die sagen, es gab keine geschützte Regelung, keine Spezialregelung, du hast gar keinen Vertrauensschutz. Dann würde ja das BMF sich quasi alle Optionen offen halten, um dann eben diese Verfassungsrechtsprechung, die ja an sagt, du hast ja, ich habe es ja eben so ausgedrückt, bis jetzt geht ja jeder davon aus, ich halte mich an die Spielregel, habe länger als ein Jahr gehalten und deshalb können nur die Wertzuwechächse beste werden, die nach Verkündung des Gesetzes sind. So und das BMF könnte sich damit diese Bestandsschutzregelung offen gehalten haben. So nach dem Motto äh auch wenn du jetzt sozusagen innerhalb des letzten Jahres gekauft hast vor Verkündung des Gesetzes pakken kriegst du keinen Bestandsschutz für die Wertsteigerung. Also die können nicht rückwend noch die Coins, die bis zum 31.12.25 verkauft wurden besteuern. Das haben wir eben gesagt. Okay, das wird also keine Argumentationsgrundlage sein, überhaupt die Änderung zu bringen, sondern eigentlich wirklich nur auf den Bestand dieser Formulierung. Okay, alles klar. Die bringen, das wären die Argumente Volatilität, wie ich eben gesagt habe, ist ja nähen Kapitalen dran und so weiter. Das wäre sozusagen die sachliche Rechtfertigung, das anders zu behanden. So, und jetzt meine Masterfrage, die allerletzte und da möchte ich eine persönliche Einschätzung zu dem Thema. Gibt's überhaupt eine realistische Chance, dass Lars Klingenbal irgendwas anderes gemeint haben könnte als die Abschaffung der Altefrist? Gut, jetzt ist jetzt in der Tat keine steuerrechtliche Frage. Mir fehlt so ein bisschen die Fantasie, was er gemeint haben könnte, ne? Ja, kann natürlich mal sein, dass er erstmal eine Ente auf dem Teich gesetzt hat, gesagt mal, guck mal, was passiert, ob sie schwimmt, gucken, wie laut geschrien wird, ne, und was dann so passiert und was sich so als Diskussion entwickelt. Das macht man ja gerne mal so ein kleinen Testballon. Trump macht das ja auch. Ja, könnte ich mal drüber nachdenken. Ich weiß nicht, ob wir den Iran, ob wir da noch mal drüber fliegen, ob wir ein ganz platt machen, weiß ich nicht. Mal gucken, was passiert. Dann wacht er die Reaktion ab und dann reagiert er drauf. Äh will jetzt nicht Trump und Klingball vergleichen, aber so diese Art jetzt einfach politische Taktik bitte eine politische Taktik. Ja, um die Stimmung einzufangen und zu gucken, kriegen wir das einfach durch oder haben wir da doch eine größere Hürde? Genau, dann hoffe ich, dass er zuschaut und die Finger von den Altbeständen jedenfalls lässt, dass er sich überlegt, ob die 2 Milliarden Schätzung, die die in den Raum wird oder die vielleicht mal irgendwie präzisieren kann, wird er nämlich nicht können und dann sollte er bei seinen ganzen Steuerschätzungen auch berücksichtigen, dass er ih ja, dass die Daten im 26er Jahr anders sind als im 24er die Wert zu Wechsel und dann sollte auch überlegen, was mit den ganzen Verlusten passiert. Er sollte überlegen, was mit den ganzen was mit den ganzen was mit den ganzen Ausweichbewegungen dann passiert. Ja. Also, man kann das jetzt will ich nicht politische werden, aber man kann es natürlich auch immer enger machen, bis dann irgendwann alle sagen, wir haben keine Lust mehr. Und eine gewisse Politikverdrossenheit die ist ja durchaus überall wahrnehmbar, aber dabei will ich dann mit meinen politischen Bewertungen belassen. Natürlich. Ja. Haben wir noch irgendwas Wichtiges, was dir auf dem Herzen liegt, was wir final noch mit in dieses Interview reinnehmen sollten? Ja, vielleicht noch mal das Thema das Thema DAC 8 nur einfach noch mal kurz andiskutiert, ne? Ich habe gesagt äh das ist mir schon wichtig, das Zeitfenster schließt sich ja, ne? Also, der DAC achtet, also äh das EU-weite auskommt, kryptosteuerweite, Transparenzgesetz, du hast eben gesagt weltweit auch über KF abgesichert. Da heißt es immer, ja, bis zum 1.7. hast du ja noch Zeit 27, weil dann die ganzen Meldungen eintrudeln. Ja, vielleicht kommt s auch früher, glaube ich zwar nicht bei der Verwaltung, aber theoretisch ab 1.27 27 könnten sie eintrudeln und damit schließt sich dann natürlich das Fenster, wenn die Meldungen eingehen, die geben beim BZST ein, die werden im Finanzamt weitergeleitet und wenn das Finanzamt da den Abgleich mit der Steuerakte vornimmt und sagt, Moment mal, hier hat der Kryptotransaktion, das sieht ja so aus wie Kauf und Verkauf unter einem Jahr, aber eine Steuererklärung steht nichts drin, dann wäre das Zeitfenster für eine Selbstanzeige zu das vielleicht noch einfach zu zu DAC 8 vielleicht noch mal nachgeschoben, dass man das ich habe ja anfang gesagt, wir haben viele Fragen, die wir trennen müssen. geltendes Recht, werdendes Recht und dann auch noch DC8, was manchmal vermischt wird. Also, da sollte man die Dinge im Auge behalten, aber ansonsten würde ich ganz wichtig sagen, jetzt ganz ruhig bleiben und die Dinger einfach mal ansehen. Ja, also dass die Regelung wird mutmaßig nicht über Nacht kommen und ich habe das schon angeboten, wenn dann die Regelung da ist, da können wir gerne noch mal ganz kurzfristig zusammensetzen, um weniger über Steuersystematik, sondern dann geht's ja wirklich praktisch. Da muss man sagen, Fall 1, Fall 2, Fall 3, wie reagiert der, wie reagiert der, wie reagiert der? Ja, und was und natürlich weiter dein Kanal hören, damit sie informiert bleiben. Ist ja vollkommen klar. Na, absolut, absolut. Ingo, vielen, vielen Dank für diesen Deep Dive. B zu bringen, allem auch ein bisschen die Situation zu chen, ja, weil ich denke, dass viele Leute sehr panisch auch geworden sind und es gab auch den ein oder anderen da draußen aus Steuerberaterkreisen, der sogar zum Verkauf geraten hat, wo ich ja auch schon gesagt habe, das könnte sich möglicherweise als ein Fehler herausstellen, dass man da an der Stelle natürlich erstmal vielleicht ein bisschen vorsichtiger vorgehen sollte und von daher äh so wie ich dich verstanden habe, teilst du die Einschätzung, weil es eben mehrere Hürden gibt, die fallen müssten, damit das wirklich von Vorteil gewesen wäre frühzeitig zu verkaufen. Ja, genau. Diese Einschätzung beruhte auf eine Annahme, die ich nicht für sehr wahrscheinlich halte und sie hatte auch noch eine innere Widersprüchlichkeit in sich. Deshalb bin ich der Meinung, das hast du sehr gut rausgearbeitet. Haben wir kurz gesprochen. Ich würde das jetzt einfach äh die Füße stillhalten, aber schauen. Ja, perfekt. Danke schön, Ingo. Und wenn ihr euch das interessiert, Community, bis bald. Genau, bis bald. schaut gerne auch bei der LHP-Gruppe mal vorbei. Ich verlinke alles unten in der Videobeschreibung. Ich wünsche euch einen wundervollen Tag. Lik gerne das Video, abonniert den Kanal, wenn ihr auch das nächste Interview nicht verpassen wollt und dann wünsche ich euch noch einen wundervollen Tag. Tschüss zusammen. Tschüss.

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